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Kinder stärken. Mobbing verhindern.

  • Niveau : Von 11 bis 14
  • Schlüsselkompetenzen : Initiative und Unternehmertum / Soziale und Bürgerkompetenz
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  • Ziele

    Die SchülerInnen verbessern ihre sozialen und emotionalen Fähigkeiten.
    Die SchülerInnen lernen, sich zu äußern.
    Die SchülerInnen verstehen die Mechanismen von Mobbing.
    Die SchülerInnen ergreifen die Initiative, um Mobbing zu verhindern.

  • Prozess

    Im Vorfeld des Projekts können die Lehrkräfte der beteiligten Schulen das richtige Umfeld schaffen, indem sie mit den SchülerInnen eine Lernvereinbarung schließen. In dieser Lernvereinbarung verpflichten sich alle TeilnehmerInnen zu den Grundregeln des Respekts.

    Aktivität 1: Gefühle
    Die SchülerInnen geben einen einfachen und anonymen Überblick über ihre Gefühle in verschiedenen Situationen während des vergangenen Tages / der vergangenen Woche. Dazu nutzen sie Smileys. Die Lehrkräfte der unterschiedlichen Klassen besprechen die allgemeinen Ergebnisse ihrer eigenen Klasse und vergleichen diese mit denen der anderen am Projekt beteiligten Klassen. Was verändert oder beeinflusst deine Stimmung? Warum ist es wichtig, seine eigenen Gefühle und die der Anderen zu verstehen? Beispiel für ein Tool: http://bit.ly/trackmood

    Die erste Aktivität endet mit einer Gruppenübung. Die Lehrkraft gibt eine ‚Stimmung’ vor (z. B. Angst, Glück, Langeweile etc.), welche die SchülerInnen mithilfe eines Selfies ausdrücken müssen. Alle teilnehmenden Klassen veröffentlichen ihre Fotos auf derselben Padlet-Tafel oder im selben TwinSpace-Forum. Anschließend ordnen die SchülerInnen den Bildern der Anderen die entsprechenden Emotionen zu.

    Aktivität 2: Nachdenken über Mobbing
    In dieser Übung erarbeiten die SchülerInnen eine Definition des Mobbing und beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Rollen in einer Mobbing-Situation.

    In Kleingruppen besprechen sie Situationen, in denen es zu Mobbing kommt. Anschließend leitet die Lehrkraft die Diskussion und notiert die unterschiedlichen Arten von Mobbing, die Gründe und Rollen in einer Mobbing-Situation (Rollen: Mobber, Opfer, Zuschauer, Beschützer, Anfeuerer, Aufwiegler, Bewunderer, Mitläufer, Witzbold).

    Danach erarbeiten die SchülerInnen mit der Lehrkraft eine Definition des Mobbing.

    Später schreiben und spielen die SchülerInnen eine kurze Mobbing-Szene. Die verschiedenen Szenen werden aufgenommen. In den Szenen sollten zumindest einige der Mobbing-Rollen auftauchen.

    Die Filme der verschiedenen Schulen werden mit den Anderen geteilt und von diesen angesehen und kommentiert.

    Aktivität 3: Umgang mit Mobbing
    Die Klasse wird in Dreiergruppen aufgeteilt; jede Gruppe erhält ein Gerät. Die Gruppen diskutierten die mit dem Tool All Our Ideas (http://allourideas.org) erstellten Ideen und treffen dann ihre Wahl. Mit dem kostenlosen Tool All Our Ideas wird eine Rangfolge der Zitate erstellt. Beispiel: http://bit.ly/hurtsmost. Lehrkräfte können eigene Zitate in ihrer Muttersprache erstellen. Die Schulen können die Ergebnisse vergleichen und diskutieren.

    Anschließend schauen sich die SchülerInnen die folgenden Szenen an: http://bit.ly/bullypics. Sie analysieren die unterschiedlichen Szenen und machen Vorschläge, wie man reagieren und Mobbing verhindern könnte. Die Ideen der verschiedenen Schulen werden auf dem TwinSpace gesammelt.

    Aktivität 4: Charta
    Die abschließende Projektaktivität besteht in der Ausarbeitung einer Charta. Beispiel: http://bit.ly/nobullypledge
    Die Klassen machen ein Brainstorming zu den Elementen, die auf jeden Fall Teil der Charta sein sollten. Die SchülerInnen erstellen eine eigene, kreative Charta und unterzeichnen sie. Die Projektpartner teilen Bilder ihrer Charta.

  • Evaluierung

    Die SchülerInnen verwenden ein ähnliches Tool wie in Aktivität 1 (Smileys Mood Tracker), um die einzelnen Teile des Projekts zu bewerten.

  • Fortsetzung

    In der Folge können die Klassen die Highlights des Projekts der Schulgemeinschaft vorstellen.