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eTwinning und seine Freunde: Haus der Europäischen Geschichte

Mit dem Haus der Europäischen Geschichte sollen Lernprozesse mit transnationaler Perspektive in ganz Europa angestoßen werden.

Heute ist es für neue Generationen sehr wichtig, die Ereignisse und historischen Fakten zu kennen, die eine Schlüsselrolle in der europäischen Geschichte spielten.

Das Haus der Europäischen Geschichte ist ein Freund von eTwinning. Das Museum möchte das Lernen über transnationale Perspektiven in Europa fördern und so zum führenden Museum in Bezug auf transnationale Phänomene werden, die unseren Kontinent geprägt haben. Gemeinsame Erfahrungen und deren unterschiedliche Interpretationen werden hier in Beziehung gesetzt und miteinander verglichen.

Durch die Zusammenstellung und Ausstellung der Geschichte der europäischen Integration und ihrer Grundlagen bewahrt das Museum verbindende und trennende Erinnerungen.

Das Lernteam des Hauses der Europäischen Geschichte hat thematische Online-Ressourcen für Pädagogen/-innen und Schüler/innen entwickelt, um die Vermittlung der europäischen Geschichte an die heutige Erfahrungswelt anzupassen.

Die Lernressourcen wurden für Lehrkräfte der verschiedensten Fächer konzipiert und erstellt, unter anderem Geschichte, Kunst, Gemeinschaftskunde, Sozialkunde, Medien und Geografie Die einzelnen Abschnitte sind modular aufgebaut, sodass die Lehrkräfte nach ihren Wünschen auswählen können. Die Lernressourcen liegen in den 24 Amtssprachen der Europäischen Union vor.

Darüber hinaus werden Aktivitäten vor Ort für Lehrkräfte und Schüler/innen angeboten, z. B. Führungen und Workshops in vier europäischen Sprachen: Französisch, Englisch, Niederländisch und Deutsch.

HEH

„Geschichte wird lebendig, wenn wir sie berühren, hören oder sogar riechen können. Und genau das geschieht in unseren Praxis-Workshops.“

Das Haus der Europäischen Geschichte und eTwinning haben in den letzten Jahren eine starke kooperative Beziehung aufgebaut.

Im Rahmen der eTwinning-Frühjahrskampagne 2019 veranstaltete das Haus der Europäischen Geschichte ein Online-Seminar, das sich auf die Aktivitäten im Zusammenhang mit der partizipativen Demokratie konzentrierte.

Mitarbeiter des Museums nahmen auch an der eTwinning-Jahreskonferenz 2019 teil. Sie stand unter dem Motto „Bildung und Demokratie“ und fand im Oktober in Mandelieu-la-Napoule statt. Laurence Bragard leitete dort den Workshop: „Partizipative Demokratie im Haus der europäischen Geschichte“.

Das Haus der Europäischen Geschichte ist ein Forum zum Lernen, Reflektieren und Debattieren, das offen ist für ein Publikum aller Generationen und Hintergründe. Vorrangiges Ziel ist es, das Verständnis der europäischen Geschichte in ihrer ganzen Komplexität zu verbessern und den Austausch von Ideen zu fördern.