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eTwinning: die sicherste Plattform für Schüler/innen, um aktives Lernen in Zeiten der Schulschließungen sicherzustellen

Aufgrund der unvorhersehbaren Umstände im Zusammenhang mit der Ausbreitung von COVID-19 mussten Schulen in ganz Europa schließen. Aber was ist mit den ganzen eTwinning-Projekten, -Unterrichtseinheiten und -Aktivitäten, die regelmäßig von Lehrkräften und Schüler/innen durchgeführt wurden?

Eine Aussetzung sämtlicher Bildungsangebote ist in dieser schwierigen Zeit keine Option. Die Schüler/innen brauchen heute mehr denn je Motivation im Sinne von Zusammenarbeit und Inspirationen für die Zukunft.

Deshalb hat Charmaine Attard mit ihren Partnern aus Italien, Griechenland, Malta, Portugal und der Türkei auch beschlossen, das Projekt „S.T.E.A.M-tastic“ aufrechtzuerhalten und alles dafür zu tun, das Negativszenario zumindest etwas positiver zu gestalten.

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Abbildung 1: Die maltesische Pädagogin Charmaine Attard erklärt, wie man während der Ausgangssperre am besten von zu Hause aus arbeitet.

In diesem Projekt suchen die teilnehmenden Schulen monatlich nach Themen rund um die MINT-Bildung und führen dann gemeinsame Aktivitäten zu diesen Themen durch.

Aufgrund der Schulschließungen hat unser Projekt viel Interesse auf sich gezogen. Die Schüler/innen führen ihre gemeinsamen Aktivitäten zu Hause mit Unterstützung ihrer Eltern und/oder Betreuer/innen durch, und deshalb läuft das Projekt weiter.

Inklusion ist ein Schlüssel und in unserem Projekt ganz wichtig: Wir stellen sicher, dass kein Kind zurück bleibt. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, den ursprünglichen Projektplan anzupassen und mit neuen Ideen weiterzumachen. Die Rollen wurden vertauscht und die Schüler/innen sind jetzt die Lehrkräfte. Sie sind nicht nur für ihr eigenes Lernen verantwortlich, sondern sie sind auch Vorreiter, wenn es darum geht, der Gemeinschaft beizubringen, wie wichtig Zusammenarbeit und eine positive Grundeinstellung in diesen Zeiten sind.

Die eTwinning-Plattform zeigt, dass Schulen wie die Scuola dell’infanzia San Michele IC Giovanni XXIII im italienischen Terni (Frau Barbara Trivelli) und die San Ġorg Preca Ħamrun S.S Primary in Malta (Frau Charmaine Attard) über eine Online-Umgebung verfügen, die es ihnen ermöglicht, ihre Arbeit sicher zu teilen und gleichzeitig die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Pädagog/innen während der Ausgangssperren sicherzustellen.

Alle unsere Projektpartner haben uns sehr unterstützt und zum Gelingen unseres Projektes in der derzeitigen globalen Situation beigetragen. Auch türkische, griechische und portugiesische Pädagog/innen teilen ihre Arbeit auf dem TwinSpace.

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Abbildung 2: Von den Schüler/innen zu Hause angefertigte Uhren.

Ein gutes Beispiel ist das Foto oben mit Uhren verschiedener Partner, die auf eine MINT-Aktivität von Nurten Özel von der Schule Beyşehir Cumhuriyet Anaokulu in der Türkei zurückgehen. Das Projekt wurde dank effizienter Zusammenarbeit umgesetzt. Diese Aktivitäten wurden zu Hause so durchgeführt, wie man es in der Schule auch gemacht hätte. Wir haben sie so angepasst, dass Inklusion gegeben war.

Ohne die Unterstützung der Eltern und/oder Betreuer/innen wäre das nicht möglich gewesen. Dafür sind wir sehr dankbar. Dank der Hilfe des TwinSpace und des hart arbeitenden Teams können wir mit Sicherheit feststellen, dass die inklusiven Möglichkeiten, die dieses Projekt bietet, weit über das hinausgehen, was wir zu Beginn erwartet hatten. Wir Pädagog/innen sind stolz, Teil einer solch sicheren Online-Gemeinschaft zu sein. 

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Abbildung 3: Einige Aktivitäten der italienischen und maltesischen Schüler/innen aus der Zeit der Ausgangssperre wegen COVID-19.

Dieses Projekt zeugt von einer dynamischen Zusammenarbeit aller Teilnehmer/innen. Wie die fünf Sterne im eTwinning-Logo gibt es fünf Hauptakteure, die gemeinsam daran arbeiten, dass COVID-19 ein Beispiel dafür wird, was Zusammenarbeit in eTwinning bedeutet.

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