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Freunde von eTwinning – Unterstützung in Zeiten von COVID19

Freunde von eTwinning ist ein Netzwerk internationaler Einrichtungen, Organisationen und Initiativen, die sich für dieselben Werte einsetzen wie eTwinning. Das Netzwerk der Freunde von eTwinning unterstützt eTwinning dabei, seiner Stimme und seinen Botschaften Gehör zu verschaffen und hilft eTwinnern gleichzeitig dabei, ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln, indem sie Wissen mit ihnen teilen.

Das hat sich insbesondere in den Zeiten der Schulschließungen gezeigt, als sich die Freunde von eTwinning ihres Namens würdig erwiesen und die eTwinner in zahlreichen Bereichen unterstützten und berieten.

Im März veranstaltete Scientix ein Online-Seminar, um eTwinner anzuregen und anzuleiten, MINT-Projekte zum Jahresthema Klimawandel und ökologische Herausforderungen umzusetzen. Darüber hinaus richtete Scientix einen Online-Sitzungssaal (SOMR) ein, der allen Lehrkräften, Bildungsministerien und MINT-Fachleuten während des COVID-19-Lockdowns offenstand.

Im selben Monat organisierten die Botschafter/innen von Europeana ein Online-Seminar dazu, wie sich Lernszenarien für Online-Unterricht anpassen lassen. Darüber hinaus arbeitete Europeana an einer Ressourcensammlung für das Portal durch Pädagog/innen, die innovative und inspirierende Beispiele vereinen soll. Diese Beispiele zeigen, wie der Bereich des kulturellen Erbes digitales kulturelles Erbe nutzt, um eine Antwort auf diese herausfordernden Zeiten zu geben.

Im Mai organisierten Fachleute von EUROCLIO ein Online-Seminar, bei dem eTwinner das von ihnen entwickelte didaktische Toolkit kennenlernen konnten und erfuhren, wie es ihre Schüler/innen motivieren, unterstützen und lehren kann, eigene Dokumentarfilme zur jüngsten europäischen Geschichte zu drehen. Darüber hinaus hat EUROCLIO einen kostenlosen siebenteiligen Online-Kurs zu Online-Geschichtsunterricht entwickelt (Aufzeichnungen verfügbar).

Ebenfalls im Mai stellte Eco-Schools den eTwinnern seine Sieben-Schritte-Methode vor, die auf projektbasiertem Lernen und einem die gesamte Schulgemeinde einbindenden Ansatz beruht.Diese Methode bietet Schüler/innen einen Rahmen, der ihnen hilft, einige der größten ökologischen Gefahren zu beobachten, studieren, verstehen und aus erster Hand zu erleben. In sieben Schritten werden dabei Maßnahmen eingeleitet, die Veränderungen hervorbringen sollen.

Auch das jüngste Mitglied des Netzwerks, das UNHCR (Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen), führte im Mai seine erste Online-Veranstaltung durch. Das UNHCR brachte den eTwinnern das komplexe Thema Flüchtlinge im Unterricht näher, angefangen mit dem Konzept von Flüchtlingen und seiner Vermittlung bis hin zu den Herausforderungen, vor denen Flüchtlingskinder stehen.

Better Internet for Kids (BIK) zeigte den eTwinnern den Umgang mit Falschinformationen, Betrug und Fake News. Auf seiner Internetseite bietet BIK Materialien über die Schritte, die jede/r umsetzen kann, um das Internet für alle zu einem sicheren Ort zu machen:

Das Anne-Frank-Haus veranstaltete im Mai und Juni zwei Seminare zu seinem Online-Tool Stories that Move. Diese kostenlose interaktive Webseite steht in fünf Sprachen zur Verfügung und bietet fünf Module, die Jugendlichen die Auswirkungen von Hassreden, Ausgrenzung und Diskriminierung vermitteln.

Das Haus der europäischen Geschichte entwickelte thematische Unterrichtsmaterialien in 24 Sprachen und bietet mit der #HistoryHoarding-Serie kurze Lernspiele für Kinder für drinnen an: