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Workshop zur beruflichen Weiterbildung in Zypern: Schulkultur im Wandel • Auf dem Weg zu einer demokratischen Schule

Vom 16. bis 18. Mai 2019 fand in Limassol, Zypern, ein erfolgreicher eTwinning-Workshop zur beruflichen Weiterbildung statt, an dem 90 eTwinner und Experten aus 23 europäischen Ländern teilnahmen.

Die Konferenz konzentrierte sich darauf, wie Bildung zur Förderung von Partizipation, Ethik und demokratischer Teilhabe genutzt werden kann – im Einklang mit dem eTwinning-Jahresthema Demokratische Partizipation.  

Zu Beginn des Workshops wurden die Teilnehmer von Christos Hadjiathanasiou, Referatsleiter für Grundschulbildung beim zypriotischen Ministerium für Bildung und Kultur begrüßt, der die wichtige Rolle der Lehrkräfte in der Gesellschaft hervorhob: „Als Lehrkräfte haben wir eine wichtige Funktion für die Gesellschaft und die Art der Gesellschaft, in der wir leben wollen.“

Dr. Tereza Markidou, eine erfahrene Grundschullehrerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der europäischen Universität Zypern, hielt die Grundsatzrede, in der sie die Beziehung zwischen Kunsterziehung und Demokratie betonte und Beispiele für den Kunstunterricht an zypriotischen Schulen vorstellte. In ihrer Rede betonte sie die Bedeutung der demokratischen Partizipation und erklärte, dass „Demokratie laut sein sollte“.

Irene Pateraki, Pedagogical and Monitoring Manager bei eTwinning, hielt eine inspirierende Eröffnungsrede zum Thema „Demokratie in Aktion durch eTwinning“ und leitete eine interaktive Sitzung über „Demokratie in der Praxis“ zum Abschluss des Programms. Sie merkte unter anderem an: „Demokratie darf nicht als selbstverständlich angesehen werden, sie wird nicht vererbt. Demokratie muss gelehrt werden.“

Am zweiten Tag gab es ein umfangreiches Programm an Aktivitäten, darunter mehrere Workshops wie „Gegen Online-Hass: Förderung demokratischer Teilhabe“ unter der Leitung von Sabrina Vorbau vom Projekt SELMA. Die Teilnehmer diskutierten Wege zur Förderung gegenseitiger Achtung, Toleranz und gegenseitigen Respekts durch eine ganzheitliche Unterstützungsstrategie, die sich gegen Online-Hass, insbesondere an Schulen, wendet.

Elena Papamichael, PhD am Pädagogischen Institut auf Zypern, leitete den Workshop „Vermittlung kontroverser Themen im Kontext der Erziehung zu Menschenrechten und der Förderung demokratischer Teilhabe“, wobei der pädagogische Wert der Vermittlung kontroverser Themen sowie die verfügbaren Methoden und Strategien für den Umgang mit unerwarteten kontroversen Themen, die im Unterricht auftreten können, im Mittelpunkt standen.

Am letzten Tag beendete Claire Morvan, Communications Manager bei eTwinning, die Veranstaltung mit einer Networking-Aktivität, bei der die Teilnehmer ihre Begeisterung und Motivation für den Ideenaustausch zeigten und sich der Herausforderung öffentlicher Vortragsübungen stellten.