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Die Teilnahme an eTwinning fördert die Qualität und die integrative Bildung für alle Jugendlichen

Im am 30. Mai 2017 veröffentlichten Dokument über “Schulische Entwicklung und einen hervorragenden Unterricht für einen großartigen Start ins Leben” schlägt die Europäische Kommission konkrete Maßnahmen für die Mitgliedsstaaten vor, um eine qualitativ hochwertige und integrative Bildung für alle Jugendlichen bereitzustellen sowie den Erwerb der Kenntnisse und Kompetenzen für eine vollständige Teilhabe an der Gesellschaft zu unterstützen. Darüber hinaus wird der wesentliche Beitrag von eTwinning für diese Zwecke hervorgehoben.

Dabei wird eTwinning auf Aktivitäten zurückgreifen, die bereits im Jahr 2017 zum Thema „Inklusion“ unternommen wurden. Dazu gehörte es, das Bewusstsein für die Notwendigkeit zu erhöhen, den unterschiedlichen Anforderungen aller Lernenden zu entsprechen sowie ihre Fähigkeiten und Kapazitäten zu fördern, insbesondere von denjenigen mit Schwierigkeiten oder geringeren Chancen. Beispiele dafür sind Lernende mit besonderem Förderbedarf oder mit einer Behinderung, Menschen mit einem benachteiligten sozioökonomischen Hintergrund, einem Migrationshintergrund oder aus Notstands- bzw. Kriegsgebieten. Darüber hinaus wird sich eTwinning mit der Inklusion in einem weiteren Sinn befassen und damit, wie das Bildungssystem effektiv mobilisiert werden kann, um die grundsätzlichen Werte der Inklusion zu unterstützen.

Für die Entwicklung besserer und integrativerer Schulen wird die Europäische Kommission die Kooperation unter den Schulen verstärken, indem Schulpartnerschaften und die Mobilität der Schüler erleichtert, das digitale und interkulturelle Lernen ausgeweitet und die Beteiligung bei eTwinning gefördert werden.

Im Dokument der Kommission wird ausgeführt, dass die Verbreitung der eTwinning-Nutzung an allen europäischen Schulen die digitalen Kompetenzen stärken und die Klassenzimmer öffnen kann. Es wird darin hervorgehoben, dass eTwinning eine sichere Online-Umgebung für internationale Bildungsprojekte sei und Schulen einfach zugängliche Hilfsmittel zum Ausbau ihres digitalen Lernangebots und zur Unterstützung von interkulturellen und grenzüberschreitenden Kontakten zwischen Lehrkräften und Schülern bereitstelle.

Als weitere Zielsetzung der Kommission wird die Unterstützung von Lehrkräften und Schulleitern beim Erreichen hoher Standards für das Lehren und Lernen genannt. Zu diesem Zweck wird die EU weiter Online-Gemeinschaften und -Ressourcen für schulische Fachkräfte konzipieren, einschließlich neuer eTwinning-Optionen für Referendare.

Über eTwinning fördert die EU auch die Zusammenarbeit und das Peer-Learning unter den Lehrkräften in Online-Kursen und gemeinsamen Fortbildungsveranstaltungen, welche für die berufliche Weiterentwicklung des schulischen Personals entscheidend sind.

Klicken Sie hier, um das gesamte Dokument zu lesen:
https://ec.europa.eu/education/sites/education/files/school-com-2017-248_en.pdf