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eTwinning-Lernveranstaltung „Lernen im Museum“

In Museen können Lernende Erfahrungen machen, die über die Alltagswirklichkeit hinausgehen, das Lehren und Lernen im Klassenzimmer bereichern und darauf aufbauen. Die Lernveranstaltung „Lernen im Museum“ verschaffte den teilnehmenden Lehrkräften Zugang zu Museumsressourcen. Die Lehrkräfte ließen dann mit Begeisterung ihre Kollegen an der Erkundung von Museumsartefakten teilhaben und lernten wiederum von den Erfahrungen der anderen. Daniela Bunea, TEFL-Lehrerin, eTwinning-Botschafterin

Bei der eTwinning-Lernveranstaltung Lernen im Museum lag der Schwerpunkt auf dem Lernen im Museum im Rahmen von eTwinning. Das Hauptziel war es, den Wert und das Potenzial von Museen im 21. Jahrhundert für die Bildung zu erforschen und eine Reihe von Strategien zu entwickeln, wie die Begeisterung der jungen Besucher in vernetzte, einbeziehende und integrierte Aktivitäten umgewandelt werden kann, die ihr Wissen vergrößern.

Mehr als 200 Lehrkräfte meldeten sich an und arbeiteten aktiv an den Aufgaben der Veranstaltung. Die Art der Aufgaben und der Grad der Interaktivität variierten von Tag zu Tag, wobei die Kursarbeit in vier Aktivitätsblöcke unterteilt war:

„Museen – Spiegel des sozialen Wandels“

Die Teilnehmer diskutierten den Zugang zu und die Teilhabe an einer Kultur, die die Entstehung eines eigenen Identitätsbewusstseins, die Förderung von Prozessen der sozialen Eingliederung sowie die Unterstützung einer mehrstufigen Weiterentwicklung – sowohl individuell als auch kollektiv – und des lebenslangen Lernens ermöglicht. Die Teilnehmer konnten auch feststellen, wie neue Technologien die Interaktion mit Museen verbessern können. Auf der Grundlage von Lektüre und Videos wurden die Teilnehmer aufgefordert, in einem Forum zu diskutieren und zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen: „Was verstehen Sie unter einem Museum? Was macht Ihrer Meinung nach ein Museum aus?“ Als zweite Aufgabe sollten die Teilnehmer darüber nachdenken, welche Lernmöglichkeiten es in einem Museum gibt.

„Erfahrungen der Besucher“

In diesem zweiten Block untersuchten die Teilnehmer das Konzept der Interaktivität. Die Lehrer bekamen die Aufgabe, die Exponate eines Museums zu analysieren und mithilfe von Coggle Vorschläge zu erarbeiten, wie sie interaktiver gestaltet werden könnten. Außerdem sollten sie erklären, wie man die Exponate so für die Schüler interessant machen könnte.

„Exkursionen zu Museen“

Die Teilnehmer überlegten, wie man eine Exkursion in ein Museum vorbereitet und erstellten paarweise ein Arbeitsblatt, das von ihren Schülern in einer imaginären eTwinning-Partnerschaft vor, während und nach dem Besuch eines bestimmten virtuellen Museums verwendet werden könnte. Die letzte Aufgabe dieses Blocks für die Lehrkräfte war die Erstellung einer eigenen virtuellen Galerie aus Bildern/Fotos eines eTwinning-Projekts, an dem sie teilnahmen und das Bestandteil einer transnationalen Zusammenarbeit war.

„Erweiterte Museumsprojekte“

Die Teilnehmer konzipierten paarweise eine transnationale kollaborative Lernaktivität in Verbindung mit einem Museum. Die Teilnehmer hatten bestimmte Schritte zu befolgen und konnten Google Docs, eine Adobe Spark-Seite und das Learning Lab-Forum nutzen, um ihre Ergebnisse zu teilen.

Hier einige Beispiele von Aktivitäten, die von Teilnehmern erstellt wurden:

  1. Virtuelle Kunstgalerie
  2. Transnationale kollaborative Lernaktivität in Verbindung mit einem Museum

Die Themen der typischerweise über 20 Lernveranstaltungen jährlich unterscheiden sich jedes Jahr. Um sich zu bewerben, müssen die Lehrkräfte den Bereich Berufliche Fortbildung von eTwinning Live aufrufen, die Veranstaltung auswählen, für die sie sich bewerben möchten, und sich im angegebenen Zeitraum anmelden.