Login  
   
 
  Haben Sie Ihr Passwort vergessen?  
     
  Anmelden
  Warum anmelden?  
     
  Suche  
 
  Newsletter  
   
 
 
Textgröße:  
 
Diese Seite drucken
Interview mit jungen europäischen UnternehmerInnen
Bis auf die jüngsten SchülerInnen in diesem Interview haben alle bereits Erfahrung als UnternehmerInnen gemacht. Sie haben Firmen gegründet und bereits seit Jahren Produkte verkauft. Die SchülerInnen werden von Maria Rosario unterrichtet und wir haben die Jugendlichen zu den Vor- und Nachteilen der Betriebswirtschaftslehre und eTwinning befragt.

Marcos, Marco, Elisa, Ana, Nereida, Talia, Joana und Aida sind zwischen 3 und 10 Jahre alt und werden von Maria Rosario an der Escuela de Entralgo in Spanien unterrichtet (Colegio Rural agrupado Alto Nalón, Laviana).

Maria Rosario unterrichtet seit 1988 Betriebswirtschaftslehre und nimmt mit ihren SchülerInnen regelmäßig am Dorfmarktplatz teil. Sie hat bereits viele anderer GrundschullehrerInnen zu ähnlichen Projekten inspiriert. In diesem Jahr nehmen acht ihrer SchülerInnen an einem eTwinning Projekt mit der Birzebbuga Primary A aus Malta teil.

Was ist das beste an "der Schule am Marktplatz"?

Alle: Am meisten gefällt uns der Verkauf! Es ist uns sehr lustig und wenn wir genug Geld verdienen, können wir ins Kino gehen, gemeinsam Essen gehen, Bücher kaufen und für Nichtregierungsorganisationen spenden.

Talia:  Ich koche am liebsten Tee für die Kunden. Wir verkaufen nicht nur Kuchen und Marmelade, sondern betreiben auch ein Café, in dem wir Brötchen, Säfte und Wasser für jedermann sowie Tee und Kaffe an die Erwachsenen verkaufen.

Joana: Ich koche lieber, weil wir lernen, wie man Süßigkeiten herstellt. Das ist wirklich lustig!

Was magst du nicht am Projekt?

Aída: Es gefällt mir nicht, wenn ich falsches Wechselgeld zurückgebe oder mehr Geld herausgebe, als ich sollte.

Joana: Dass es regnet oder kalt ist und die Menschen nicht auf den Markt kommen.

Nereida: Dass niemand unsere Produkte kaufen möchte und wir alles wieder in die Schule zurücktragen. Am Abend vor dem Markttag sind wir alle so aufgeregt, dass wir nicht schlafen können. Wir stellen uns alle Dinge vor, die missraten könnten: zu spät kommen, falsches Wechselgeld geben, die Geldbox verlieren, Menschen, die unsere Produkte nicht kaufen möchten, ...

Welche Vor- und Nachteile gibt es, wenn man Produkte mit SchülerInnen anderer Länder austauscht?

Vorteile:

Talia: Wir freuen uns wenn wir FreundInnen in anderen Ländern finden. Es gefällt uns, wenn sie uns besuchen, so wie die polnischen SchülerInnen, die im Rahmen des Sokrates-Projekts zu uns kamen. Wir würden auch gerne ihr Land und ihre Schule besuchen.

Anna: Wir treffen Menschen aus anderen Ländern. Wir lernen ihre Kultur, Traditionen und Schulsysteme kennen.

Joana: Ich liebe es, Freundschaften zu schließen.

Nachteile:

Alle: Sie antworten so langsam auf unsere Nachrichten. Wir schickten einen Brief mit einer Tourismusbroschüre, unseren Bildern und den Produkten, die wir herstellen, und es dauerte zwei Wochen, bis alles in ihrer Schule ankam. Wir warten immer noch auf die Antwort auf unseren ersten Brief. Alles geht so langsam.
Außerdem können wir ihnen unsere Kuchen und Marmeladen, die wir hier herstellen und verkaufen, nicht schicken. Für unsere Partner stellen wir Geldtaschen und Notizblöcke her. Sie sind nicht so schwer und das ist sehr wichtig, weil das Verschicken sonst zu teuer wäre. Je schwerer ein Pakte, desto teurer ist sein Versand.

Was habt ihr über eure Partner herausgefunden?

Wir wissen jetzt, wo sich Malta auf der Landkarte befindet, und dass es dicht bevölkert und ein Tourismusland ist. Was uns beeindruckte waren die vielen Invasionen in seiner Geschichte, und dass es erst kurze Zeit unabhängig ist.

Talia:  Dank der vielen Völker, muss das Land eine tolle Kultur haben.

Ana: Und sie sprechen Englisch!

Joana: Natürlich! Malta war eine englische Kolonie!

Ana: Was uns am meisten interessiert sind unsere KollegInnen aus Birzebbuga, doch leider haben wir noch keine Briefe von ihnen erhalten.

Welche nützlichen Dinge habt ihr im Rahmen des Projekts gelernt?

Aida:  Im Rahmen dieses Projekts lernt man eine Menge: Wir wissen jetzt, wie Minifirmen arbeiten und dass jeder für ihren Erfolg verantwortlich ist....Wir haben außerdem gelernt zu kochen, Etiketten zu entwerfen, mit Kunden zu sprechen, zu verkaufen, Interviews zu führen.....und außerdem macht alles viel Spaß!

Talia:  Wir können sehen, welche Produkte andere Schulen herstellen...

Ana: Und wir holen uns neue Ideen!

Welche Empfehlungen würdet ihr andere SchülerInnen in Europa geben, die ähnliche Projekte durchführen möchten?

Es ist wirklich lustig - wir lernen viel und treffen andere Menschen....Und es ist richtig cool, wenn die Päckchen aus Malta ankommen!

Web Editor: Nuria de Salvador
veröffentlicht : 30/03/2006
Letzte Änderung : 08/02/2007
Andere Sprachen : bg | cz | da | de | el | en | es | et | fi | fr | hu | it | lt | lv | mt | nl | no | pl | pt | sk | sl | sv






  Weitere Informationen

Vorgefertigter Projektkit: -deaktiviert-->Die Schule am Marktplatz<--deaktiviert-

eTwinning ist Teil des Programms für Lebenslanges Lernen der Europäischen Kommission