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Die Macht des Bildes |
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Welche Informationen kann ein Bild vermitteln? Wie sollten Bilder in der Online- und mobilen Kommunikation verwendet werden? Kann die Veröffentlichung eines Fotos Schaden anrichten? |
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Alter: SchülerInnen der Primar- und Sekundarstufe
Dauer: 3 Monate
Pädagogischer Wert
Aufbau von IKT-Kenntnissen & Fachwissen
Teilnehmende SchülerInnen arbeiten in Gruppen und analysieren Sicherheitsaspekte von IKT-Tools. Dadurch erlangen sie IKT-Kenntnisse, was heutzutage außerordentlich wichtig ist. Während sie die Möglichkeiten erforschen, die diese Tools bieten, werden ihnen auch potenzielle Gefahren bewusst und sie lernen diese zu vermeiden. Bei diesem Projekt bilden IKT-Tools nicht nur den thematischen Schwerpunkt sondern sind Grundlage für die grenzüberschreitende Kommunikation und Darstellung der Projektergebnisse.
Sicherheit, Datenschutz und Netiquette
Die SchülerInnen werden dazu angehalten, über das Verhalten im Internet nachzudenken und darüber, wie sie bei der Verwendung von Online-Tools, die die große Gefahr einer Preisgabe von Daten an die Öffentlichkeit bergen, ihre Privatsphäre und Sicherheit aufrecht erhalten können. Sie müssen sich mit den Themen Verantwortung und Solidarität auseinandersetzen. Interkulturelle und grenzüberschreitende Kommunikation Die SchülerInnen werden sich kultureller Gemeinsamkeiten und Unterschiede bewusst und finden Wege, letztere zu überwinden. Indem sie sich gemeinsam mit einer ausländischen Partnerschule mit den Themen Sicherheit im Internet und in der mobilen Kommunikation beschäftigen, wird ihnen auch bewusst, wie universell dieses Thema ist.
Arbeiten in der Gruppe: planen, organisieren, liefern
Die SchülerInnen müssen sowohl für die eigene Klasse als auch für das Team einen Projektplan erarbeiten und innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens von 3 Monaten ihre Ergebnisse abliefern. Mit Hilfe der Lehrkräfte müssen die SchülerInnen nicht nur die Zusammenarbeit in der Gruppe bewältigen sondern auch lernen, mit Kollegen über eine Entfernung hinweg zusammenzuarbeiten. Für die Lehrkräfte ist dies eine ideale Gelegenheit, neue Lehrmethoden auszuprobieren.
Praktische Tipps
Nach Anmeldung zum Wettbewerb und Registrierung am eTwinning-Portal (wenn beide Partner aus EU-Ländern stammen):
- Entscheiden Sie, welche Kommunikationstools verwendet werden sollen;
- Überlegen Sie sich, wie diese zu verwenden sind;
- Falls nötig, registrieren Sie sich und richten Sie ein Account für jedes zu verwendende Tool ein;
- Installieren Sie sämtliche notwendige Software in Einklang mit der Software- und Firewallpolitik Ihrer Schule;
- Entscheiden Sie, in welcher Sprache Sie mit der Partnerschule kommunizieren wollen;
- Bestimmen Sie jene Person(en), die Übersetzungs- und Korrekturleseaufgaben übernehmen könnte(n);
- Erstellen Sie ein Arbeitsprogramm unter Verwendung eines Kalenders zur Festsetzung von Terminen und Zeitdauern für Gruppentreffen und Austausche mit der Partnerschule;
- Entscheiden Sie, wie die Aufgaben verteilt werden sollen; bilden Sie Arbeitsgruppen und ernennen Sie Berichterstatter;
- Entscheiden Sie, wie die Ergebnisse zu evaluieren sind.
Arbeitsvorschläge zu diesem Thema
Sie könnten mit einer Diskussion zum Thema Bild in seinen vielen Facetten beginnen. Die Partnerschulen könnten eine gemeinsame Brainstorming-Sitzung abhalten, um die Diskussion oder Debatte in Gang zu setzen. Bestimmte Fragen, die möglicherweise aufkommen, könnten dann in kleineren Gruppen und unter Verwendung entsprechenden Materials bearbeitet werden. Die folgenden Vorschläge sind als Richtlinien gedacht:
Lassen Sie Ihre SchülerInnen über die Rolle von Bildern nachdenken:
- Glauben wir nur, was wir sehen, und können wir immer auf das vertrauen was wir sehen?
- Wo werden im alltäglichen Leben Bilder verwendet?
Lassen Sie Ihre SchülerInnen herkömmliche Bilder mit digitalen vergleichen – was sind die wichtigsten Unterschiede?
- Wie leicht wäre es für sie, ein Bild von sich selbst in einem herkömmlichen Kommunikationsmedium zu veröffentlichen?
- Wie leicht ist es, ein persönliches Foto online zu veröffentlichen oder via Mobiltelefon zu versenden?
- Welche persönlichen Informationen lassen sich aus normalen digitalen oder "traditionellen" Fotos entnehmen?
Ideen für Workshops
Lassen Sie Ihre SchülerInnen aus Magazinen Stellen ausschneiden, um die Diskussionspunkte zu illustrieren. Lassen Sie sie Bilder aus Printmedien mit Bildern, die sie im Internet finden, und insbesondere solchen von Social Networking-Websites, vergleichen.
- Lassen Sie die Klasse Bilder aus ihrer Umgebung untersuchen. Wieviel mehr Aussagekraft erhält ein Text, wenn er mit einem Bild kombiniert wird?\Weshalb wird ihre Aufmerksamkeit von Bildern angezogen? Steuern Bilder auf irgend eine Art ihre Handlungen?
Lassen Sie Ihre Schüler Bilder von sich selbst mitbringen und analysieren Sie gemeinsam, welche Informationen diese Bilder vermitteln (Alter, Persönlichkeit, persönliche Vorlieben, etc.). Könnten andere Personen Informationen über ihr Leben oder ihre Gewohnheiten, wie beispielsweise darüber, wo sie leben, welche Schule sie besuchen, welche Sportarten sie betreiben, oder dergleichen herausfinden, wenn sie die Fotos genau studieren? Dieser Test kann insbesondere dann interessant sein, wenn man herkömmliche mit digitalen Fotos vergleicht.
- Veranlassen Sie Ihre Klasse dazu, darüber nachzudenken, wie sie ihre Fotos verwendet sehen möchten. Woran müssen sie denken, wenn sie Bilder anderer Personen verwenden wollen?
- Können sie anderen Personen, die online Bilder veröffentlichen oder sie via Mobiltelefon versenden, immer vertrauen?
- Wie werden sie sich wohl fühlen, wenn ihre Fotos auch noch in 5 Jahren im Internet stehen?
- Was können sie machen, wenn jemand ein Foto von ihnen oder einem Freund missbraucht?
- Welche Risiken birgt die Veröffentlichung eines Fotos im Internet?
- Kann jedes im Internet gefundene Bild für jedweden Zweck verwendet werden (Urheberrecht)?
Lassen Sie Ihre Schüler ihre Ideen niederschreiben und sie darüber nachdenken, was sie Gleichaltrigen oder Erwachsenen über Bilder und deren Macht vermitteln möchten.
Bevor Ihre SchülerInnen damit beginnen, Material über ihre Erkenntnisse zu erstellen, stellen Sie sicher, dass sie ihr Zielpublikum klar definieren, sodass das Material auch entsprechend strukturiert wird.
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veröffentlicht : |
11/10/2006 |
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Letzte Änderung : |
22/06/2007 |
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